Ein Tag in der Wüste Gobi

Ein Tag in der Wüste Gobi

07:30 Nachdem der Wind sich in der Nacht gelegt hatte und mittlerweile die Sonne wieder aufgegangen ist, bringen heftige Windböen das Auto kräftig zum Wackeln. Das stetige Gluckern der Wasserkanister, sowie des Dieseltanks nervt auf Dauer, so dass wir aufstehen.

08:00 Das Frühstück wird zu einem Kampf zwischen Bratpfanne (heute gibt es Rührei und Speck) und dem Sand, den der Wind mit sich bringt. Immer wieder stürzt sich Kathi schützend über die Pfanne. Eine Außenküche hat eben auch seine Nachteile. Das Frühstück schmeckt und an das leichte Knirschen gewöhnt man sich mit der Zeit. Mehr lesen

Ein Tag in der Werkstatt

Ein Tag in der Werkstatt

Eigentlich können wir uns ja überhaupt nicht beschweren. Herr Lehmann macht so gut wie keine Zicken und der gute alte Diesel läuft und läuft. Doch ab und an schleichen sich Geräusche in den nussigen Motorsound, die da einfach nicht hingehören. Mal ein Quietschen beim Kurvenfahren, mal ein Rattern trotz glatter Straße oder ein Knacken, wenn man in ein Schlagloch eintaucht. In den letzten Wochen wurden wir immer wieder im Leerlauf von einem Rasseln / Kratzen heimgesucht, welches ich nicht orten konnte. Getreu dem Motto: so lange es noch Geräusche macht, ist das Teil noch dran, sind wir weiter und weiter gefahren und haben geschaut, wie sich das Geräusch entwickelt. Mehr lesen

Was das wieder kostet …

Was das wieder kostet …

Nach einem harten Fahrtag sitze ich entspannt in einem der vielen Massagesalons irgendwo in Thailand und warte auf meine Fußmassage. Eine Stunde dieses Genusses kostet mich ca. 5€. Nicht viel Geld für mich, denke ich, aber doch genug um sich hier fünf bis sechs Mittagessen leisten zu können. Der Masseurin geht es hier sichtlich gut mit den vielen Touristen, die des Weges kommen.

Sie begrüßt mich mit einem freundlichen „Sabaideee“ und dann geht’s los. Eigentlich sollte ich mich ja entspannen, doch sobald ich die Augen schließe, sehe ich den 5€ Schein vor mir und muss darüber nachdenken, was wir auf dieser langen Reise bis jetzt schon ausgegeben haben. 50.000km sind wir mit unserem kleinen Mitsubishi schon durch Nord- und Südamerika gefahren – in einem Jahr und fünf Monaten. Mehr lesen

One night in Bangkok … und noch viel mehr

One night in Bangkok … und noch viel mehr

Nun ist es schon über einen Monat her, dass wir Südamerika verlassen haben und nach Asien geflogen sind. Hier ein kurzer Abriss über unsere Zeit, seitdem wir unseren geliebten Herr Lehmann im Hafen von Buenos Aires abgegeben haben.

Von Buenos Aires nach Bangkok – mit einer Flugzeit von 24 Stunden – sind wir insgesamt gut zwei Tage, gefühlt eine Woche unterwegs. Und nachdem wir unser vorläufiges Ziel Bangkok erreicht haben hieß es erstmal ausruhen. Die langen Flüge, Schlafmangel, die Zeitverschiebung von 11 Stunden und die brütende Hitze in der Stadt machen uns in den ersten Tagen zu schaffen. Nachdem wir uns aklimatisiert haben, unternehmen wir kleine Streifzüge durch die pulsierende Hauptstadt Thailands, aber zuviel wollen wir uns noch nicht ansehen, denn ein paar Tage später bekommen wir Besuch von Kathis Eltern und auf uns wartet ein vollen Touri-Sightseeing-Programm. Mehr lesen

Auf zu neuen Ufern …

Auf zu neuen Ufern …

Heute bringen wir ein wenig Licht ins Dunkel, was unser Abenteuer Asien betrifft. Doch fangen wir ganz von vorne an: Unser Plan war es, nach unserem Amerika-Trip, Herrn Lehmann nach Indien zu schicken und von dort über Pakistan, Iran und die Türkei nach Europa zurückzureisen. Leider ist die politische Situation – vor allem in Pakistan – derzeit nicht wirklich Overlander-freundlich. Der aufmerksame Leser wird sich vielleicht noch daran erinnern, dass wir vor knapp zwei Jahren in einer ähnlichen Zwickmühle waren. Sollen wir es wagen? Mehr lesen