Videopodcast #43 – der Countdown läuft

Videopodcast #43 – der Countdown läuft

MR PINKs Fertigstellung nähert sich langsam der 100% Marke. Im Film baue ich eine Mückenschutztür in die GFK Wohnkabine ein, die Wände werden verschönert und auch an der Außenhaut des Allrad Wohnmobils hat sich so einiges getan. Danke an www.filzfabrik.de für die Bereitstellung des Wollfilzes. Mehr lesen

Videopodcast #41 – Innenraumausbau TEIL 2

Videopodcast #41 – Innenraumausbau TEIL 2

Am Innenraum von meinem selbstgebauten Campervan MR PINK arbeite ich nun schon seit drei Monaten und das, was bis jetzt steht, kann sich sehen lassen! Wasser, Elektrik, das Grundgerüst und noch vieles mehr sind betriebsbereit. Ein Wohnmobil selber zu bauen ist sicher eine Menge Arbeit, doch die Ferne und das Vanlife locken! Schaut doch mal rein.
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Schlamm. Sand. Steile Abhänge.

Schlamm. Sand. Steile Abhänge.

Nun fahren wir seit fast einem Jahr mit Mr Pink zu unseren naheliegenden Reisezielen, doch endlich hatten wir die Möglichkeit, ihn auch mal im Gelände zu testen.
Zum Radeberger Overlander Treffen, welches dieses Jahr mit dem Vereinstreffen des Offroad travel e.V. zusammengelegt wurde, besuchten wir ein altes Militärgelände bei Riesa und konnten uns austoben. Mehr lesen

Darf ich vorstellen: Mr Pink!

Darf ich vorstellen: Mr Pink!

Kai: „Ist ja so, wichtig ist, dass es ein cooler Name ist, das ist klar, he? Darf nicht so aggressiv cool sein, sondern die die die Coolness muss mehr so  im Subtext mitschwingen. Weißt du? Verstehst du? …“

Ärztin: “ Zuerst irgendein Synonym, unter dem wir Sie hier führen.“ Kai:“Mr Pink!“ Ärztin: „Bitte nur ein Wort!“ Kai: „Wie meinen Sie das, nur ein Wort?“ Ärztin: „Ja, rede ich kein deutsch? Ein Wort! Also?“ Kai: „Pink … dann.“ Ärztin: „Die Frage nach ihren sexuellen Gewohnheiten kann ich mir dann ja wohl sparen!“ Lammbock 2001

Damit wäre auch die Frage nach dem Namen unseres neuen Gefährtes geklärt. Wir präsentieren Mr Pink! Ein ganzes Jahr Arbeit steckt nun im neuen Mitsubishi L300 4×4 Intercamp. Herr Lehmann wurde uns ein wenig zu klein, so entschlossen wir uns – schon auf unserer Weltreise – zum Bau eines neuen Reisebegleiters. Der selbe Mitsubishi sollte es werden, nur ein klein wenig höher, breiter und länger.

Basis ist ein Mitsubishi L300 Pritsche Baujahr 1999, welchen wir im Juli 2014 aus Köln heim fuhren. Es folgten diverse Schweißarbeiten und die Renovierung des Fahrgestells. Im November fand ich einen Intercamp 355l Wohnanhänger im Netz, dieser sollte in gekürzter Form als Wohnkabine auf den L300 drauf – doch dazu kommen wir später.

Im November verschlug es einen neuen Schrauber zu uns in den Offroad Travel e.V. Gilbert alias Sandblech packte sofort kräftig mit an und „überredete“ mich zu einem Umbau auf Allrad. Gesagt getan! Eine Woche später stand ein L300 4×4 auf dem Hof, den wir auch Berlin geholt hatten. Im Februar war es endlich so weit und unsere neue Allrad Pritsche rollte das erste Mal auf eigenen Rädern und mit Vierradantrieb aus der Halle. Drei Monate Arbeit und eine Menge Knowhow sind in diesen Umbau geflossen.

Vom Frühjahr bis Juli kam nun der Wohnanhänger in die Halle. Es stellte sich heraus, dass die Substanz mehr als schlecht war. Das GFK – Schaum – GFK Sandwichmaterial der Außenhülle war komplett mit Wasser vollgesogen. Ich fing an, einen neuen Boden aus Wabenplatten zu bauen, verklebte diesen mit dem Wohnanhänger und erneuerte nach und nach die ganze Kabine von innen. GFK Innenhaut aufschneiden, alten Schaum entfernen, mit Perimeterkleber (PU Schaum) neu schäumen und die Innenschicht GFK wieder anpressen. Alle Schnittkanten wurden später wieder mit Polyesterharz verlaminiert. Der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Preis: ich empfehle so eine Restauration wirklich niemandem …
Nach der Hochzeit mit dem Fahrgestell beschäftigte ich mich weitere zwei Monate mit dem Innenraum. Seit Mitte Juli 2015 läuft nun unser einmaliges Projekt auf der Straße. Schon knapp 5000km konnten wir seitdem zurücklegen. Weiter verfeinert wird aber noch die nächsten Jahre bis zur nächsten Reise!

Motor: Hyundai 4d56 2,5l Turbodiesel Motor – ca. 100 PS
Vorderachse: original L300 4×4 auf angefertigten Haltern
Hinterachse: 5 Blattfederlagen
Kardanwelle: neu gefertigt
Bereifung: 235 75 R15 auf Dotz Dakar 8″
Gewicht: vollgepackt 2,3t mit 2 Personen

Wohnkabine: Intercamp 355l Wohnanhänger gekürzt auf verklebtem Stahlrahmen und Silentblöcken
Innenraum: fließend Wasser & Filterwasser, Heizung Eberspächer D1Lc, Kühlbox 35l Waeco, Portapotti, Sitzgelegenheit zum Bett umbaubar, komplette LED Beleuchtung
Solaranlage: Regler 60A aus China, 2x 150w, 1x 13oW – bisher 22A max. Leistung bei voller Sonne, Batterie 120AH AGM, voll getrennt von der Motorelektrik (Inselsystem)
Wasser: 60l in 3x 20l Kanistern unter der Spüle
Kocher: Coleman 2 Flammen Benzinkocher – eher outdoor zu verwenden

Restauration!

Restauration!

Nun sind wir schon drei Wochen wieder in Deutschland und gewöhnen uns langsam an heimische Verhältnisse.
Herr Lehmann ist komplett zerlegt und wird restauriert! Das war auch notwendig, nach so einer Reise, vor Wasser, Staub und Schlamm in jede Ritze dringen und der Rost die Kanten befällt.
Aber noch ist alles im Rahmen. Wir können keine Durchrostungen verzeichnen und sich recht froh, dass wir „nur“ das ganze Auto schleifen, jedoch nicht schweißen müssen. In die Falzen kommt das „Wunderöl“ Fluidfilm, dass den Rost umschließt und durchdringt und dass sich auch in die tiefste Falz zieht. Der Unterboden und alle anderen Teile werden mit „Martin Sanders“ behandelt. Ein Rostschutzfett aus Vaseline & Bienenwachs, welches ähnlich wie Fluidfilm wirkt, aber noch resistenter ist. Mit hohem Bienenwachsanteil wirkt es auch wie ein Steinschlagschutz.

Aber seht selbst: