Schlamm. Sand. Steile Abhänge.

Schlamm. Sand. Steile Abhänge.

Nun fahren wir seit fast einem Jahr mit Mr Pink zu unseren naheliegenden Reisezielen, doch endlich hatten wir die Möglichkeit, ihn auch mal im Gelände zu testen.
Zum Radeberger Overlander Treffen, welches dieses Jahr mit dem Vereinstreffen des Offroad travel e.V. zusammengelegt wurde, besuchten wir ein altes Militärgelände bei Riesa und konnten uns austoben. Mehr lesen

Restauration!

Restauration!

Nun sind wir schon drei Wochen wieder in Deutschland und gewöhnen uns langsam an heimische Verhältnisse.
Herr Lehmann ist komplett zerlegt und wird restauriert! Das war auch notwendig, nach so einer Reise, vor Wasser, Staub und Schlamm in jede Ritze dringen und der Rost die Kanten befällt.
Aber noch ist alles im Rahmen. Wir können keine Durchrostungen verzeichnen und sich recht froh, dass wir „nur“ das ganze Auto schleifen, jedoch nicht schweißen müssen. In die Falzen kommt das „Wunderöl“ Fluidfilm, dass den Rost umschließt und durchdringt und dass sich auch in die tiefste Falz zieht. Der Unterboden und alle anderen Teile werden mit „Martin Sanders“ behandelt. Ein Rostschutzfett aus Vaseline & Bienenwachs, welches ähnlich wie Fluidfilm wirkt, aber noch resistenter ist. Mit hohem Bienenwachsanteil wirkt es auch wie ein Steinschlagschutz.

Aber seht selbst:

Was das wieder kostet …

Was das wieder kostet …

Nach einem harten Fahrtag sitze ich entspannt in einem der vielen Massagesalons irgendwo in Thailand und warte auf meine Fußmassage. Eine Stunde dieses Genusses kostet mich ca. 5€. Nicht viel Geld für mich, denke ich, aber doch genug um sich hier fünf bis sechs Mittagessen leisten zu können. Der Masseurin geht es hier sichtlich gut mit den vielen Touristen, die des Weges kommen.

Sie begrüßt mich mit einem freundlichen „Sabaideee“ und dann geht’s los. Eigentlich sollte ich mich ja entspannen, doch sobald ich die Augen schließe, sehe ich den 5€ Schein vor mir und muss darüber nachdenken, was wir auf dieser langen Reise bis jetzt schon ausgegeben haben. 50.000km sind wir mit unserem kleinen Mitsubishi schon durch Nord- und Südamerika gefahren – in einem Jahr und fünf Monaten. Mehr lesen

Verschiffung in Hamburg

Verschiffung in Hamburg

Am 08.08.2012 war es dann endlich so weit: Auf nach Hamburg! Mit gemischten Gefühlen stiegen wir am Morgen in unseren Bus ein – Kathi extrem nervös … „Haben wir an alles gedacht? Hab ich alle Unterlagen dabei? Wird das alles klappen? Was wäre wenn und so weiter?“ Und Martin, im Gegansatz dazu extrem entspannt … „Endlich geschafft!“. Schwer beladen und mit durchschnittlich 90 km/h rollten wir in knapp sechstündiger Fahrt gen Hamburg. Dies war neben dem ersten Test für die Achslastverteilung und Dachboxen auch Premiere für unser Navigations“gerät“. Auf unserem Subnotebook haben wir uns NavigatorFree 11 installiert. Ein Programm, dass die kostenlosen OpenStreetMaps verarbeiten kann. Fazit: Absolut empfehlenswert. Gratis und – insofern gewünscht – ständig mit Updates versehen, ist es ein echtes Multitalent.

Zurück nach Hamburg … Dank der perfekt und idiotensicheren Unterlagen, die wir vom Verschiffungsunternehmen SeaBridge erhalten haben gings wie beschrieben in den Termial O’swaldkai: Nummer ziehen, kurz warten. Am Schalter dann Personalausweis und Fahrzeugpapiere vorlegen und das war’s schon fast. Alles ging so schnell, dass wir zwar gefilmt, aber ganz vergessen haben ein paar Fotos zu machen 🙂 Mit einer Art Ticket gings dann für Martin und Herr Lehmann in den Hafen hinein. Kathi musste leider draußen warten, konnte aber über den Zaun hinweg dem Treiben noch ein wenig zusehen. Im Hafen selbst ging dann alles ebenso reibungslos. Von den freundlichen Mitarbeitern wurde Martin an die entsprechenden Stellen geführt: Fracht einbuchen, Schadenskontrolle, kurze Inspektion, Smalltalk mit den Hafenarbeitern über unsere Reise, Schlüsselübergabe und nach einer knappen Stunde war alles erledigt. Viel schneller, reibungs- und problemloser als wir gedacht hatten. Das Schiff auf dem unser Herr Lehmann gerade unterwegs ist heißt Atlantic Companion und schippert grad mitten über den Atlantik.  Wenn alles klappt, läuft die Companion am Sonntag  in Halifax ein.  Auch für die Fahrzeugabliefung haben wir idiotensichere Unterlagen von Seabridge erhalten. Dazu dann aber erst in gut einer Woche mehr.

Natürlich haben wir noch zwei Tage bei unserem Kumpel Basti in Hamburg verbracht. Und, wie jedes Mal, wenn wir dort waren wieder unser Fazit: Wahnsinnsstadt – wir kommen wieder. Das muss an der Elbe liegen 😉

Am Freitagmorgen gings per Anhalter von der Hansestadt zurück Richtung Dresden und wir hatten auch hier wieder großes Glück: Nach gerade mal 15 Minuten wurden wir mitgenommen und wahrscheinlich haben wir einen Streckenrekord im Trampen aufgestellt: 3 Stunden und 15 Minuten mit Stau bis Dresden!

Nach unserer Rückkehr setzten wir uns ans Organisieren der Weltreiseparty, dazu mehr im nächsten Artikel!