Auf zu neuen Ufern …

Auf zu neuen Ufern …

Heute bringen wir ein wenig Licht ins Dunkel, was unser Abenteuer Asien betrifft. Doch fangen wir ganz von vorne an: Unser Plan war es, nach unserem Amerika-Trip, Herrn Lehmann nach Indien zu schicken und von dort über Pakistan, Iran und die Türkei nach Europa zurückzureisen. Leider ist die politische Situation – vor allem in Pakistan – derzeit nicht wirklich Overlander-freundlich. Der aufmerksame Leser wird sich vielleicht noch daran erinnern, dass wir vor knapp zwei Jahren in einer ähnlichen Zwickmühle waren. Sollen wir es wagen? Mehr lesen

… und jetzt?

… und jetzt?

Hier ist Schluss. Wir sind am Ende, weiter geht es nicht mehr. Hier hört alles auf … und jetzt!?

Ok, ganz so dramatisch ist es vielleicht doch nicht, aber wir haben einen weiteren Meilenstein auf unserer Reise erreicht: Kurz nach unserem einjährigen Reisejubiläum rollen wir an das Ende der Welt – Ushuaia, Argentinien. Die südlichste befahrbare Stadt der Erde, gelegen auf der Insel Feuerland. Danach kommt nur noch die Antarktis – weniger als 3000 km sind es bis zum Südpol. Zur Feier des Tages gibt es eine kleine Überraschung. Im Schnee verstecken sich zwei Flaschen eisgekühlte Radeberger … ein kleines Stück Heimat und das 14031 km Luftlinie davon enfernt. Prost! Mehr lesen

Klingonische Kühe im Coca-Rausch

Klingonische Kühe im Coca-Rausch

Wir stehen inmitten der Cordillera Blanca. Eine kühle, klare Nacht ist über uns hereingebrochen und Martin fotografiert den wunderschönen Sternenhimmel. Als wir später im Bett liegen und kurz vorm Einschlummern sind, hören wir ein seltsames Geräusch. Tiefes Brummen. Gibt’s hier eigentlich Bären? Nach einer Weile wird aus dem Brummen ein Quietschen, dass dem eines Schweins ähnelt. Gibt’s sowas wie Schweinebären? Mit der Taschenlampe bewaffnet machen wir uns aus unserem sicheren Versteck heraus auf Tätersuche. Ein paar Meter von unserem Bus entfert steht ein ausgewachsener Ochse und kaut genüsslich auf seinem Grasbüschel herum. Na gut, wenns weiter nichts ist … Gute Nacht! Mehr lesen

Nochmal Glück gehabt …

Nochmal Glück gehabt …

Wir fahren durch die wunderschöne Gebirgswelt zwischen Leymebamba und Celendin – noch nichts davon ahnend, was die nächsten Stunden und Tage für Aufregung mit sich bringen werden. Hier und da legen wir einen Fotostopp ein, winden uns entlang steiler Bergpässe und Serpentinen hinunter ins heiße Trockental von Balsas. Unser Etappenziel für den Tag soll das über 150 km entfernte Cajamarca, oder zumindest in 50 km das Örtchen Celendin sein. Mehr lesen

GRENZwertigeERFAHRUNGEN

GRENZwertigeERFAHRUNGEN

Fünfzig Kilometer trennen uns noch von Honduras, als wir unsere letzte Nacht in Guatemala auf dem riesigen Gelände einer sehr schicken Hotelanlage verbringen – und unser Geldbeutel freut sich, denn der nette Besitzer lässt uns kostenlos campen.

Grenzübertritte sind stets etwas Seltsames, Aufregendes und mitunter auch Nerviges. Das Prozedere ist (fast) immer das Gleiche: Personenausreise bei der Immigration, Autoausreise beim Zoll, Desinfektion des Autos, Personeneinreise bei der Immigration, Autoeinreise beim Zoll, Versicherung abschließen – das war’s. Zumindest theoretisch … Mehr lesen

Von Mexico nach Guatemala

Von Mexico nach Guatemala

Nachdem wir knapp eine Woche an der Golfküste Mexikos verbracht haben, verabschieden wir uns für die nächste Zeit vom Meer und steuern, die etwas weiter im Landesinneren liegende Laguna Catemaco an. Neben einem kleinen, beschaulichen Stadtzentrum und ein paar Zigarrenfabriken gibt es nicht sonderlich viel „Sightseeing“, dafür aber eine wunderbare Oase der Erholung im „La Jungla“. Das letzte Überbleibsel, des einst üppigen Golfküstenregenwaldes, ist nun zum Refugium für allerlei Tier- und Pflanzenarten geworden und wir fühlen uns tatsächlich, wie im Dschungel: Morgens und abends erhalten wir ein Konzert der Extraklasse von vielen, verschiedenen Vogelarten gemischt mit den Schreien der Brüllaffen. Auch Tukane wohnen in den Bäumen und in der Lagune haben Krokodile ihr zuhause. Mehr lesen